Einsätze Mai 2010
| Datum | 02.05.2010 |
02.05.2010 Wohnungsöffnung
Bei einer dem Rettungsdienst bekannten Patientin kamen seit einigen Stunden unklare Geräusche aus der Wohnung. Die Nachbarn konnten weder einen Kontakt zu ihr herstellen noch in die Wohnung einsehen. Die Patientin gab auch nicht mehr an und öffnete die Türe nicht. Es wurde darauf hin dieser Fall der ILS Oberland gemeldet, welche umgehend die Rettungsmittel alarmierte und uns via Funk im Gerätehaus verständigte. Es bedurfte dadurch keiner Alarmierung über Funkmeldeempfänger. Nach rascher Türöffnung übernahm der Rettungsdienst die Patientin und brachte sie in die Unfallklinik Murnau. Wir verschlossen im Anschluß noch die Wohnung und kehrten ins Gerätehaus zurück. |
| Zeit | 11:32 Uhr | |
| Ort | Murnau, Reschstrasse | |
| Alarmstichwort | Wohnungsöffnung | |
| Kräfte | 5 Mann, TSF | |
| Weitere Kräfte | RTW, NEF, Polizei | |
| Dauer | 40 Minuten | |
| Datum | 09.05.2010 |
09.05.2010 Benzinspur
Nach der Reparatur eines KFZ stand auf dem Tank des Fahrzeugs noch eine kleine Benzinpfütze. Bei der Probefahrt ( mitten in der Nacht ) schwappte diese aus und lief auf die Fahrbahn. Die 2 Meter lange und 1 Meter breite Pfütze auf der Straße wurde abgestreut, gebunden und aufgelesen. Warum die örtlich zuständige Wehr aus Hechendorf nicht alarmiert wurde, entzieht sich unserer Kenntnis, der Kommandant wurde allerdings telefonisch durch uns informiert. |
| Zeit | 2:22 Uhr | |
| Ort | Hechendorf, Partenkirchnerstraße | |
| Alarmstichwort | Benzinspur | |
| Kräfte | 7 Mann, TSF, ÖSA, NAST | |
| Weitere Kräfte | Polizei | |
| Dauer | 45 Minuten | |
| Datum | 18.05.2010 |
18.05.2010 Brandmeldealarm
Ein Brandmelder in der Aula des örtlichen Gymnasiums meldete ein Feuer, was sich allerdings zum Pech aller Schüler, zum Glück für uns, als Fehlalarm darstellte. Der Unterricht konnte ganz normal beginnen. |
| Zeit | 07:13 Uhr | |
| Ort | Murnau, Staffelseegymnasium | |
| Alarmstichwort | Brandmeldealarm | |
| Kräfte | 16 Mann, ELW 2, DLK 23/12, LF 20, NAST | |
| Weitere Kräfte | 2 RTW, NEF, ELRD, Polizei | |
| Dauer | 20 Minuten | |
| Datum | 19.05.2010 |
19.05.2010 Gefahrguteinsatz
Einen der umfangreichsten Einsätze der letzten Jahre leistete unsere Wehr mit den Kameraden der Wehren aus Garmisch, Eschenlohe, Penzberg und Weilheim sowie den unterstützenden Organisationen ab. Ein mit benutzter Schwefelsäure beladener Sattelzug machte an der Raststelle Pömetsried Pause. Der Fahrer bemerkte hierbei den Austritt seiner Landung, zum Glück nur in geringen Mengen. Allerdings an einem Ventil, das nur schwer zugänglich war. Er meldet dies der Polizei, die somit sofort Alarmstufe 7 auslöste, welche einen Gefahrguteinsatz bedeutet. Sofort nach Eintreffen an der Einsatzstelle wurde großräumig der Parkplatz und darauf auch die Autobahn total gesperrt. Der Gefahrgutzug des Landkreises Weilheim-Schongau und somit die Feuerwehren aus Penzberg mit GW-G und Weilheim mit Dekon - P wurden nachalarmiert. Es begannen nach deren Eintreffen umfangreiche Sicherungsarbeiten mittels CSA am Schadensobjekt, während die FFW Partenkirchen aus dem Einsatz entlassen wurde. Nach mehreren Begutachtungen war klar, dass die Ladung umgepumpt werden muss. Die Werkfeuerwehr Wacker aus Burghausen wurde über TUIS alarmiert und deren Fachberater an die Einsatzstelle gebeten. In der langen Anfahrtszeit sicherte man weiterhin die Einsatzstelle und bereitete das Umfüllen auf den zwischenzeitlich eingetroffen Reservelastzug vor. Gegen ein Uhr ging dann alles relativ schnell, so dass gegen zwei Uhr die Gefahr gebannt war. Abschließend standen allerdings noch große Aufräumarbeiten an. Insgesamt waren zwölf CSA Trupps sowie 11 Atemschutztrupps eingesetzt. Das BRK baute beheizte Zelte auf, welche aufgrund des massiven Regens während der gesamten Einsatzzeit sehr hilfreich waren. Zudem bereiteten sie Tee und Gulaschsuppe vor, die FFW Oberau lieferte hierfür Brot und Semmeln. Abschließend möchten wir uns für die sehr gute Zusammenarbeit bei allen Kräften bedanken. So wurde z.B. die Atemschutzsammelstelle gemeinsam mit den Kräften der FFW Penzberg geführt, alle Entscheidungen gemeinsam getroffen und sogar landkreisübergreifende Trupps gestellt. Nach Meinung all' unserer Führungskräfte ein profimäßiger Einsatz, der seines gleichen sucht. Hierfür nochmals ein Danke an alle eingesetzten Kräfte. |
| Zeit | 19:31 Uhr | |
| Ort | BAB 95, Parkplatz Pömetsried | |
| Alarmstichwort | Gefahrguteinsatz | |
| Kräfte | 37 Mann, ELW 2, LF 16/12, LF 20/16, RW 2, TLF 24/48, VersLKW, TSF, MZF, P 250 | |
| Weitere Kräfte | FFW Eschenlohe, FFW Partenkirchen, FFW Garmisch, FFW Penzberg, FFW Weilheim, FFW Oberau, WF TUIS, BRK Oberau, BRK Oberammergau, 2 RTW, NEF, ORGL, Polizei, Autobahnmeisterei, Transportunternehmen | |
| Dauer | 10 Stunden | |
| Datum | 21.05.2010 |
21.05.2010 Dieselspur
Eine größere Dieselspur, verursacht durch einen VW-Bus, zog sich über die genannten Strassen. Wir reinigten den UKM Berg, die Kräfte aus Riegsee und Hagen hatten allerdings noch längere Zeit zu tun. |
| Zeit | 14:49 | |
| Ort | Murnau / Hagen, Hagenerstrasse, Kochlerstrasse, Schwaigangerstrasse, Staatsstrasse 2062 UKM Berg | |
| Alarmstichwort | Dieselspur | |
| Kräfte | 20 Mann, VersLKW, MZF, ÖSA, TSF, NAST | |
| Weitere Kräfte | FFW Hagen, FFW Riegsee, Polizei | |
| Dauer | 1,5 Stunden | |
| Datum | 25.05.2010 |
25.05.2010 Kellerbrand
Ein durch eine Waschmaschine ausgelöster Kellerbrand konnte durch das rasche Eingreifen unserer Kameraden aus Ohlstadt schnell eingedämmt und gelöscht werden. Unsere Tätigkeit bestand lediglich in der Gestellung des Atemschutzreservetrupps sowie das nachträgliche Absuchen mit der Wärmebildkamera. Die FFW Ohlstadt war mit zwei Atemschutztrupps im Einsatz, verletzt wurde niemand. |
| Zeit | 11:55 Uhr | |
| Ort | Ohlstadt, Enzianstrasse | |
| Alarmstichwort | Kellerbrand | |
| Kräfte | 18 Mann, ELW 2, MZF, LF 16, LF 20, DLK 23/12, NAST, WBK | |
| Weitere Kräfte | FFW Ohlstadt, BRK, Polizei | |
| Dauer | 1 Stunde | |
| Datum | 27.05.2010 |
27.05.2010 Silounfall
Da saß der Schreck tief. Die Alarmmeldung lautete Kind in Silo. Nachdem die FFW Seehausen alarmiert war und bereits ausrückte, forderten sie umgehend unsere Unterstützung an, welche durch die PI Murnau sofort veranlasst wurde. Bei Eintreffen hatte der Vater bereits sein eigenes Kind aus dem Silo gerettet, woraufhin keiner der Feuerwehrkräfte noch eingreiffen mußte. Über diese Situation waren doch alle sehr erleichtert. Das 10 jährige Kind wurde in einem verhältnismäßig stabilen Zustand durch den RTW in die Unfallklinik Murnau eingeliefert. Wir hoffen alle auf baldige Genesung. Über die Gründe, warum das Kind ins Silo geriet, können hier keine Auskünfte gegeben werden. |
| Zeit | 20:08 Uhr | |
| Ort | Seehausen | |
| Alarmstichwort | Silounfall | |
| Kräfte | 16 Mann, ELW 2, DLK 23/12, RW 2, LF 16, NAST | |
| Weitere Kräfte | FFW Seehausen, RTH Christoph Murnau, RTW, NEF, Polizei | |
| Dauer | 30 Minuten | |
| Datum | 29.05.2010 |
29.05.2010 Ölspur
"Auslaufende Betriebsstoffe nach Verkehrsunfall" lautete die Alarmmeldung am frühen Samstagabend. Bereits auf Anfahrt wurden wir wieder abbestellt. Ein Fahrzeug war allerdings schon kurz vor der Einsatzstelle, die Besatzung erkundete kurz die Lage und bestellte die noch anfahrenden Kräfte wieder ab. Es war tatsächlich kein Eingreiffen notwendig. |
| Zeit | 18:16 Uhr | |
| Ort | BAB 95, Höhe Zell | |
| Alarmstichwort | Ölspur | |
| Kräfte | 16 Mann, TSF, ÖSA, MZF, VersLKW, VSA, NAST | |
| Weitere Kräfte | Polizei | |
| Dauer | 45 Minuten | |
| Datum | 30.05.2010 |
30.05.2010 Wohnungsöffnung
Wegen des Verdachts auf eine Hilflose Person in einer Wohnung wurden wir in der Nacht zum Sonntag alarmiert. Kurz vor der Einsatzstelle fand allerdings die Polizei einen passenden Schlüssel zur Wohnung. Der Rettungsdienst wurde zwischenzeitlich durch uns informiert. In der Wohnung entdeckte man dann die sehlenruhig schlafende Person, welche man dann auch weiter schlafen lies. Der Rettungsdienst wurde daraufhin vor Eintreffen wieder abbestellt, wir kehrten ebenfalls ins Gerätehaus zurück. |
| Zeit | 0:13 Uhr | |
| Ort | Murnau, Lindenthal | |
| Alarmstichwort | Wohnungsöffnung | |
| Kräfte | 6 Mann, TSF, NAST | |
| Weitere Kräfte | Polizei, Rettungsdienst | |
| Dauer | 20 Minuten | |





































