Alarmierung der Feuerwehren
Mit Einführung der einheitlichen Notrufnummer 112 und der damit zusammenhängenden Errichtung der Integrierten Leitstellen alarmiert die ILS Oberland seit dem 01.12.2010 dies Feuerwehren der Landkreise Garmisch - Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau.
Auf diesen Seiten soll Ihnen der Weg vom abgesetzten Notruf bis zum Ausrücken des 1. Fahrzeuges erläutert werden.
Der Notruf
.... ist das wichtigste Element zur Erstalarmierung. Hier wird bereits der Umfang der zu alarmierenden Feuerwehr und anderer Rettungskräfte festgelegt. Fehlen bei der Abfrage bereits wichtige Informationen, kann dies für den Betroffenen ernsthafte Folgen haben.
WER meldet.
Geben sie Ihren Namen sowie Ihre komplette Rückrufnummer an. Diese ist bei eventuell anfallenden Rückfragen enorm wichtig.
WO ist das Schadensereigniss.
Nennen Sie genaue Ortsagaben in folgender Reihenfolge: Strasse, Hausnummer sowie Ort. Befinden sie sich in einem unwegsamen Gelände nennen sie Ihren Ausgangspunkt.
WAS ist Geschehen.
Schildern sie genau das Schadensereigniss. Machen sie sich wenn möglich ein genaues Bild von dem Unglücksort und geben sie es dem Kollegen in der Notrufzentrale weiter.
WIEVIELE Verletzte
Nachdem sie sich einen Überblick der Schadenslage gemacht haben, können sie auch die Anzahl der Verletzten und der Verletzungsbilder nennen. Auch wichtig könnte die Angabe sein, z.B. bei einem Massenunfall, wie viele Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt sind.
WARTEN auf Rückfragen
Es gibt die verschiedensten Meldebilder, die im Normalfall mit den oben genannten Punkten abgearbeitet werden können. Es können jedoch immer wieder Unklarheiten aufkommen, die zur Einsatzdisposition wichtig sind. Der Disponent kann hierzu eben noch Fragen haben. Es gilt deshalb immer der Grundsatz: die Notrufzentrale beendet das Gespräch.
Die Alarmierung
Bereits seit mehreren Jahren werden die Kameraden ausschließlich via Funkmeldeempfänger ("Piepser") zu den Einsätzen gerufen.
Die ILS alarmiert nach gefordertem gerät, Material und Personal. Waren es früher 7 Alarmstufen, sind es jetzt weit mehr als 100 Alarmstichworte, die in Jahrelanger Planung durch die Kreisbrandinspektionen ausgetüfftelt worden sind.
Hierbei ist entscheidend, welches Gerät der Einsatzstelle am nächsten liegt. Dieses wird alarmiert, ebenso wie die örtlich zuständige Feuerwehr.




