Freizeit
Neben Hinführung zur feuerwehrtechnischen Ausbildung ist es dabei wichtig, das soziale Verhalten in einer Gruppe zu fördern, Rücksichten zu nehmen und Gemeinschaftssinn zu zeigen.
Durch gemeinsame Aktivitäten auch ausserhalb des "Feuerwehralltags" wie Ausflüge, Hüttenwochenenden, überörtliche Begegnungen, Beteiligung am Vereinsleben wollen wir dabei das gegenseitige Kennenlernen, den Teamgeist und das Engagement in der Gemeinschaft stärken.
Gerade diese Eigenschaften bilden das zentrale Gerüst für ein erfolgreiches Funktionieren des "Systems" Feuerwehr.
Jugend besucht die BF München
Zur Feuerwache 1 ging es am Samstag den 29.10 für unsere Jugendgruppe.
In München angekommen machte sich die 5-köpfige Gruppe zu Fuß vom Bahnhof auf den Weg. Dort wurde uns das Museum mit den alten Pumpen und Leitern sowie dem Ausstellungstück des Brandes in der Münchner U-Bahn gezeigt. Außerdem wurde uns ausführlich erklärt, wie vorgegangen wird, wenn ein Alarm aufläuft. Zwei HLFs, eine Drehleiter und ein Rettungswagen rücken aus, wenn ein Brand gemeldet wird. Diese durften dann auch besichtigt werden.
Nach einigen Fragen zu den Fahrzeugen gingen wir in die Fußgängerzone und „bummelten“ noch ein bisschen bevor es zurück nach Murnau ging. Wir sind der Meinung, dass man solche Ausflüge öfter machen könnte.
Bilder Tag-der-offenen-Tür der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried am 10.10.2009
Jugendfeuerwehr knüpft Kontakte zu slowakischen Feuerwehrkollegen
"Dobre den - Guten Tag - ich bin Erika"..., das waren die ersten Worte von Erkia Slezakova vom Roten Kreuz aus Velky Ulany, die uns mit slowakischem Feuerwehrkollegen in unserem Quartier in Senec, einer Kreisstadt ca. 20 km östlich von Bratislava gelegen, herzlich empfing.
In Kooperation mit dem KJR Garmisch Partenkirchen und dessen Vorsitzenden Robert Schwarzensteiner sowie KJR Geschäftsführer Robert Mix, hatten wir die gemeinsame Tour geplant und am ersten Samstag in den Pfingstferien war es dann soweit: Voller Spannung und Erwartung war unsere 12-köpfige Gruppe zu einer Begegnungswoche mit der slowakischen Jugendfeuerwehr von Velky Ulany aufgebrochen, einem 5.000 Einwohnerort ca. 20 km südöstlich von Senec.
Seit mehreren Jahren unterhält der KJR Garmisch Partenkirchen freundschaftliche Beziehungen nach Velky Ulany, entstanden durch persönliche Kontakte slowakischer und bayerischer Jugendringvertreter. Nach dem die Jugendfeuerwehr des Landkreises Garmisch Partenkirchen Mitglied des KJR Garmisch Partenkichen ist, wahr es soweit nicht weit bis zur Idee, auch auf der Feuerwehrschiene internationale Kontakte der Jugendlichen untereinander aufzubauen.
Und es war eine traumhafte Woche.
Bestens untergebracht in einem Selbstversorger-Gästehaus an einem See am Rande von Senec durften wir das vielfältige und interessante Programm in vollen Zügen geniessen, dass sich unsere slowakischen Gastgeber ausgedacht haben. Und auch selbst zeigen, was wir können!!
Dabei stellten wir fest, dass die Ausbildung der slowakischen Jugenfeuerwehren vieles gemeinsam hat mit unserer Jugendleistungsprüfung, sowohl was den Aufbau wie auch den Übungstechnischen Teil betrifft. Erst in der weiterführenden Grundausbildung waren erste Unterschiede zu erkennen.
Im Rahmen eines "interkulturellen Trainings" ( wir durften uns einen slowakischen Maschinisten ausleihen ) konnten wir den slowakischen Kollegen ansatzweise zeigen, wie das bei uns in Bayern so läuft. Dies ging reibungslos auch ohne dolmetschen, die Feuerwehrhandzeichen werden eben überall verstanden.....
Immer in Begleitung patenter Dolmetscherinnen, die nie müde wurden unsere vielen Fragen ( und die ausführlichen Antworten der Kollegen zu übersetzen ) besuchten wir die Berufsfeuerwehren von Senec und Galanta. Dort lernten wir neben Ausrüstung und Aufbau des slowakischen Feuerwehrsystems auch die Ausbildungsstrukturen kennen. Als dann während des Besuchs in Senec auch noch ein Einsatz ( Einsatzstichwort: Wohnungsbrand ) dazwischen kam, durften wir miterleben wie gut ausgerüstet und organisiert die Kollegen in den Einsatz gehen.
Natürlich kam in dieser Woche der Spass und die Freizeit nicht zu kurz. Neben Baden, Stadtbesichtigungen, Shopping - Ausflügen und Rundflug über die Region mit einer Motormaschiene waren wir auch mehrmals beim Angeln. Doch trotz intensiver Bemühungen blieben die Haken leider leer. So mußte das Fleisch und die Würste aus dem Supermarkt für unsere bunten Grillabende herhalten. Als wir dann am letzten Abend gemeinsam mit unseren slowakischen Kollegen ein großes Fest feierten, schwang nach dem Austausch einiger Geschenke bei uns schon etwas Wehmut mit, da uns unsere Gastgeber mit soviel Freundlichkeit und Herzlichkeit begegneten. Wir hoffen, dass sie unserer Gegeneinladung Folge leisten. Wir jedenfalls haben beschlossen:
"Wir kommen wieder"




































